POODLELICIOUS

Nendoroid – Yune

2012/05/12 / JollyRose


So … so … süß …
Hach, ruhig wars mal wieder. Aber nun gibts ein bisschen neues Zeug. Hier bring ich euch unseren Neuling in der Nendoroid Sammlung!

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figures

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First Impression: tsuritama, Accel World und Sakamichi no Apollon

2012/04/22 / JollyRose

Aaaniiimeee Zeeeeit!
Die neue Season ist ja schon angelaufen und diesmal bin ich wieder aktiv am Gucken. Drei neue Serien verfolge ich nun und meine ersten Eindrücke teile ich gerne mit euch.

TSURITAMA
Yuki ist ziemlich unsozial und nicht sehr kommunikativ, Freunde finden fällt ihm schwer, vorallem, da er ständig umzieht. Diesmal gehts nach Enoshima, einen Ort, den er schon bald als verrückt erklärt. Sein Treffen mit Haru, einem aufgedrehten Jungen der sich selbst Alien nennt, trägt wohl das meiste dazu bei. Dieser will fischen lernen und hängt sich samt Yuki an Natsukis Fersen, der im Ort bekannt als Angler-Ass ist. Und dann gibt es da noch diesen mysteriösen Inder Akira mit seiner Ente …
tsuritama ist eindeutig einer dieser “WTF-Anime“. Das Thema irritiert wohl am meisten: Ein Anime übers Fischen? Aber davon darf man sich nicht abschrecken lassen, denn dieser Anime ist bunt, frisch und durchgeknallt und beim Ansehen verspüre ich eine seltsame Fröhlichkeit, da ich fast im Dauergrinser da sitze. Mein Favorit diese Seasons, hoffentlich bleibt das auch so, denn ich hab echt Spaß beim Schauen :D

ACCEL WORLD
2046 – Ein virtuelles Netzwerk, zugängig für alle Menschen via Neurolinker, beeinflusst das Leben aller. Ständig geärgert und gemobbt zieht sich Haruyuki am liebsten in diese virtuelle Welt zurück und ist verblüffend gut in Spielen. Eines Tages kommt er in Kontakt mit dem beliebtesten Mädchen der Schule, Kuroyukihime, die ihm ein ungewöhnliches Programm schickt, das sogenannte Burst Link, welches ihm nicht nur die Fähigkeit gibt, die Welt zu “beschleunigen”, sondern sich auch als virtuelles Kampfspiel herrausstellt …
Anfangs skeptisch, aber doch positiv überrascht. Animes mit hübschen Mädchen enden heutzutage meist als Fanservice, von dem ich echt die Schnauze voll habe, aber in diesem Anime steckt eine sehr spannende Story, die sich noch actionreiche Kämpfe mit sich bringt. Auch wenn der Hauptcharakter ein kleiner Fetti ist, was durchaus abschrecken kann, kann die Serie bei mir punkten. Bitte, Accel World, enttäusch mich nicht, du hast noch dazu ein ein geiles Opening und Ending!

SAKAMICHI NO APOLLON
Kaoru Nishimi zieht mit seiner Familie nach Kyushu. Immer schon ein Musterschüler gewesen, will der Junge auf gar keinen Fall groß auffallen, zieht aber ausgerechnet die Aufmerksamkeit von Badboy Sentaro Kawabuchi auf sich. Aber in ihm findet er nicht nur einen Freund, sondern auch eine ganz neue Begeisterung: Jazz.
Das ist mal eine wirklich interessante Serie, da es sich um einen Jazz-Anime handelt. Heutzutage rümpfen viele die Nase bei Musik, die kein Pop, Rock oder Techno ist, aber Jazz ist wirklich eine Musikart voller Gefühl und genau das will einem der Anime vermitteln. Es ist schön, zu sehen, wieviel Spaß so eine Session macht und ich als unmusikalischer Mensch bin dann fast schon neidisch, dass ich nicht soviel Rhythmus im Blut habe. Eine Serie, die ich direkt hinter tsuritama um den Kampf zum Season-Favorit stelle!


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animanga

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Review: Tales of Graces f

2012/04/21 / JollyRose

Nach langem und sehnsüchtigen Warten kam endlich Tales of Graces f in Amerika raus und wir haben es uns sofort importiert. Warum auf einen EU Release warten? Eigentlich wegem den DLC, an den wir nun nie rankommen, das soll uns aber nicht stören, immerhin ist dieses Spiel ein weiteres neues innovatives Meisterwerk der Tales Of Reihe. Ursprünglich für die Wii erschienen, ist Tales of Graces f die PS3 Version mit zusätzlichem Future Arc.

Die Welt von Tales of Graces heißt Ephinea, deren Himmel von Wasser bedeckt ist. Die Energiequelle nennt sich Eleth und wird aus sogenannten Cryas bezogen, worum auch die drei Nationen Windor, Strahta und Fendel ringen.

Man startet in der Kindheit des Protagonisten, Asbel Lhant, der älteste Sohn des Lordes von Lhant, der zusammen mit seinem jüngeren Bruder Hubert in der Blumenwiese des Lhant Hill ein mysteriöses Mädchen entdeckt. Sie erhält von Asbel den Namen Sophie, nach der Blume, die er ihr geschenkt hat. Die kleinen, leichtsinnigen Abenteuer von Asbel und seinen Freunden endet aber schlussendlich mit einem tragischen Ereignis, das den Jungen zur Entscheidung zwingt, Lhant und seinem Erbe als zukünftiger Lord dem Rücken zu kehren und in die Hauptstadt Barona auszuwandern, um sich dort in der Knight Academy zum Ritter ausbilden zu lassen, ganz nach seinem dringenden Wunsch, stärker zu werden, um zukünftig die beschützen zu können, die ihm wichtig sind.

Sieben Jahre später, nachdem Asbel nach Barona ging, kehrt er nach Hause zurück, als er vom Tod seines Vaters hört, um seinen Traum vom Ritter sein aufzugeben und sein Erbe schlussendlich doch anzutreten. Aber, wie soll es anders sein, beginnt hier erst das große Abenteuer …

Die Story zusammenzufassen ist gar nicht leicht, spoilern will man ja auch nicht groß. Aber wirklich ein interessanter Einstieg, da das erste Kapitel komplett in der Kindheit spielt und man nach dem Timeskip wirklich merkt, wie sich die Charaktere verändert haben. Das große Thema dieses Spiels ist wohl Freundschaft (na warum heißts wohl Tales of Graces f), Zusammenhalt und die Stärke, jemanden beschützen zu können. Diese Themen ziehen sich durch das ganze Spiel und machen das ganze zu einem schönen, gefühlvollen Erlebnis, ebenso durch seine überzeugenden Charaktere und der interessanten Welt, die mal weniger komplex ist als so manch andere Tales of Welten.

Ich habe die Charaktere selbst schnell lieben gelernt, da hat die Kindheit auch sehr geholfen, alle besser zu verstehen. Es ist einfach mal was anderes, bei 0 anzufangen, anstatt irgendwie hineingeworfen zu werden und die Hintergründe der Charaktere erst später zu erfahren.

Es gibt einige Neuerungen/Verbesserungen gegenüber den Vorgängerin. So ist eine Sache die Welt, die hier statt einer großen Overworld, wo man auf der Landkarte direkt läuft, nun eine zusammenhängende Welt ist, die durch Wege, Häfen, Dungeons und Städte miteinander verbunden ist. Die wohl signifikanteste und meiner Meinung nach beste Verbesserung ist das Kampfsystem: Neben größerer Bewegungsfähigkeiten gibt es nun zwei Arten von Angriffen, zwischen denen man beliebig switchen kann. Die A-Arte bestehen aus einem Skillbaum, welche meist aus physischen Angriffen zusammengesetzt sind und die B-Arte sind die typischen Artes, wie man sie von Tales Of kennt. Beides erwirbt man durch das tolle Titel-System. Jeden Titel kann man mit Skillpoints aufleveln und so neue Attacken und Fähigkeiten lernen oder sogar Kostüme erwerben.

Das Kampfsystem macht wirklich Laune, läuft sehr schnell und macht selbst das sture Aufleveln zum Vergnügen. Im Kampf ist auch Multiplayer bis zu vier Spieler möglich, wir haben stets zu zweit gekämpft. Die computergesteuerten Charaktere sind sehr klug und man braucht eigentlich selten etwas an ihrer Strategie umstellen, da sie wissen, wann geheilt und wann angegriffen werden muss. Von der Schwierigkeit darf man eigentlich nicht meckern, klar, Bosskämpfe sind generell härter, aber irgendwann hat man raus, wie man einen Gegner anpacken muss, ansonsten stellt man auf Leicht um und hofft, dass es was bringt. Diesmal hat man auch die Möglichkeit, nach einer Niederlage gegen einen Boss direkt nochmal anzutreten und sogar das Team nochmal zu überdenken, anstatt nur zum letzten Speicherstand zurückzugelangen, sehr praktisch!

Die Graphik ist sehr gut, man muss aber hier bedenken, dass das Spiel ursprünglich für die Wii war, weshalb es natürlich für eine PS3 keine große Wucht ist. Dafür läuft alles sehr flüssig, manchmal hängts in Kämpfen, wenn mit zu heftigen Attacken gespammt wird. Hier und da wird man dann im Storyverlauf mit Anime Szenen belohnt, sowas liebe ich ja, aber man hätte echt ein besseres Animationsstudio nehmen können, teilweise wurde echt derpig animiert, sehr schade … Dafür sind die bekannten Skits echt ein Hingucker, da statt den Gesicht-Only Bildern nun vom Knie aufwärts die Charaktere zu sehen sind, noch dazu sind sie mehr animiert und sogar SD-Einblender bringen mehr Leben in die Zwischengespräche.

Der Soundtrack sticht jetzt nicht heraus, trotzdem kommen mir immer fast die Tränen, wenn ich das Opening Mamoritai – White Wishes - von BoA als schönes BGM höre, weil das Lied einfach 100% passt und echt toll ist. Zum Glück hat BoA da eine englische Version gesungen, die natürlich auch für die Übersetzung verwendet wurde. Mit der Synchronisation bin ich sehr zufrieden, alle Stimmen passen wie die Faust aufs Auge, da kann ich gar nicht verstehen, warum soviele herumheulen, da die englischen Sprecher sich wirklich viel Mühe gegeben habe und ich an gar keine anderen Stimmen mehr denken kann!

Die PS3 Version bietet noch dazu einen zusätzlichen Story Arc, der nach der Handlung der Wii Fassung spielt. Kaum zu glauben, wo das Spiel dort aufhört und ich das Glück habe, weiterspielen zu können. Zu mal ich echt frustriert war, dass man meinen geliebten Richard im Hauptarc so kurz spielt … Danke, Future Arc! Richard ist auch zu toll, um ihn so zu vernachlässigen!

FAZIT
Tales of Graces ist ein Top-RPG, das ich echt jedem ans Herz lege. Graphik ist spitze und liebevoll bunt, die Charaktere und Story überzeugend und gehen ans Herz, wir haben teilweise mitgefiebert, waren frustriert bei Bosskämpfen und haben das Spiel mit einem sehr zufriedenen Gefühl beendet. Ein Replay ist bei uns garantiert und ich hoffe nun auch sehr auf eine Übersetzung von Tales of Xillia, jaha, das Tales of-Fieber hat mich gepackt! Und ich bin zum Richard-Fangirl mutiert. Richaaaaaard! Ich will mehr mit dir spielen! … *hust* …


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Review: Fate/Zero Part I

/ JollyRose


Als komplett unwissende habe ich mich in das Abenteuer Fate/Zero gestürzt, da ich mir Fate/stay night nie genauer angesehen hab. Da es ein Prequel ist, sind auch zum Glück kaum Vorkenntnisse benötigt, um zu verstehen, was abgeht, da ohnehin alles sorgfältig und gut erklärt wird. Die Serie ist in zwei Teile geteilt, wobei die erste Hälfte von Oktober bis Dezember 2011 lief und die zweite nun im April angelaufen ist. Das Review kommt also spät, aber doch, zum ersten Teil.

Fate/Zero ist das Prequel zu Fate/stay night und zeigt die Ereignisse des 4th Holy Grail War 10 Jahre zuvor. In diesem beschwören sieben Magier sieben (teils sehr bekannte) Helden der Menschengeschichte und schicken sie in den Kampf um den heiligen Gral, ein Artefakt, dass angeblich jeden Wunsch erfüllen des Siegers erfüllen kann.

Die Story verspricht viel Action und die kommt tatsächlich nicht zu kurz. Aber noch interessanter ist das Einbinden der geschichtlichen Helden, die einem eig fast alle bekannt sein sollten (bis auf mir, da ich in Geschichte ne Niete war, aber hey, ein paar kenn ich ja doch!). Das man hier natürlich nichts 100% ernst nehmen darf, ist klar, dennoch ist es interessant diese Interpretationen der Figuren zu erleben und sie in epischen Kämpfen zu sehen. Das ganze ist natürlich keine hohle Prügelaction, sondern bedarf viel Strategie und die bringt noch mehr Spannung in die Serie, ebenso dass Feinde nicht gleich Feinde sind, sondern Respekt den anderen Helden gegenüber meist sehr ehrenhafte Kämpfe bringt, etwas, was mich wirklich fasziniert, wenn mehr als nur stumpfes Gekämpfe dahintersteckt, sondern auch Ziele und Beweggründe verarbeitet werden.

Lieblingscharaktere hab ich schnell in dem Lulatsch Waver und seinem Heldenkämpfer Rider alias Alexander der Große, der tatsächlich groß ist, gefunden. Ich finde, diese Zweiergespann lockert einfach die Serie total auf, wäre sie ohne die beiden einen Tick düsterer und ernster.

Musikalisches wird man hier verwöhnt, auch wenn das Intro von LiSA viel zu poppig für so eine Serie ist, haut einen das ohrwurmartige Ending MEMORIA von Aoi Eir total um, hätte man echt switchen können. Und während der Folgen darf man sich dann den Klängen von Yuki Kajiuras musikalischen Künsten hingeben, eine perfekte Wahl, da wirklich jede Szene, jede Action super gut untermalt wird.

Und zu Letzt muss ich noch atemberaubende Animationsqualität erwähnen, bei der man sogar Makel übersieht, weil sich hier echt Mühe gegeben worden ist. Die Trennung in zwei Hälften dient auch dem Zweck der besseren Animation – sichtlich eine gute Sache!

FAZIT
Fate/Zero ist eigentlich die perfekte Serie für Einsteiger ins Fate Universum, so wie ich einer bin. Wer auf Serien mit historisch lockerem Bezug, ernsten und auch teils erschreckenden Themen sowieso guten Kämpfen steht, darf hier gerne mal reingucken und wird es bestimmt nicht bereuen! Und ich bin nun mal gespannt, was Teil 2 noch so bringt, enttäuschen wird es mich sicher nicht!


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animanga

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Review: Mawaru Penguindrum

/ JollyRose

Zeit für ein paar Anime Reviews.
Denn dieser Teil von Poodlelicious ist noch gar nicht abgedeckt! Gut, vor dem Umstieg auf WP gab es soviel Animezeug, sollte mal wieder mehr kommentieren, was ich gucke/lese … Und das tu ich nun auch.


Es sieht aus wie Magical Girl, aber was man da bekommt, ist wirklich durchgeknallt, krank und doch sehr tiefsinnig, wenn man es mal schafft, all die Metaphern und Symbole zu verstehen. Hat ewig gebraucht, bis ich die Serie durchgeguckt habe, da ich mittendrin erstmal für ein halbes Jahr aufgehört habe, aber sie hat mich doch so beeindruckt, dass ich sie zuende schauen wollte und trotz Flash bei jeder Episode bin ich froh, alles gesehen zu haben.

Mawaru Penguindrum dreht sich um die Brüder Shouma und Kanba und deren kranke Schwester Himari. Bei einem Ausflug ins Aquarium bricht Himari zusammen und ringt mit dem Tod. Ihr Leben wird auf seltsame Weise von einer Pinguin-Mütze gerettet, welche ihr eine zweite Persönlichkeit audrückt, die den Brüdern erscheint und ihnen die Aufgabe ihres Lebens stellt: Findet das Penguindrum oder Himari wird sterben.

Bereits nach der ersten Folge saß ich mit offenem Mund da und dachte mit nur “… Was … ist … das … ?!” Keineswegs im negativen Sinne, ich fand es einfach nur beeindrucken. Mawaru Penguindrum ist bunt, voller versteckter Symbole und wenn man denkt, man hat die Handlung gerafft, passiert irgendetwas, dass deine Theorien über den Haufen wirft. Erst zum Schluss fügt sich alles zusammen und … man rafft im Grunde immer noch nicht ganz, was da jetzt eigentlich genau abgegangen ist.

Eine Thematik, die sich wie ein roter Faden durch die Handlung zieht, ist der Kampf mit dem Schicksal. Was ist Schicksal? Ist es vorbestimmt? Kann man dagegen ankommen? Oder ist man ihm vollkommen hilflos ausgeliefert? Das sind die Fragen, mit denen die Charaktere ständig konfrontiert werden. Ein schönes und sehr tiefes Thema mit Fragen, die man sich eigentlich auch selbst stellen könnte. Trotz der tiefgründigen Aspekte bleibt genug Platz für bunte Comedy, die garantiert für eine Menge Lacher sorgt, da im Grunde alle Charaktere einen herrlich großen Knall haben.

Das Charakterdesign spricht mich aufjedenfall sehr an, ich mag diese farbenfrohen Designs und den Zeichenstil. Die Animation ist top und ziemlich einzigartig, hab ich etwas vergleichbares noch nie vorher gesehen. Und man denkt am ersten Blick echt, das wirkt wie Magical Girl, kriegt aber schnell mit, dass es damit nicht viel zu tun hat, außer einer echt coolen “Verwandlung” wenn Himari mal wieder plötzlich den Pinguinhut aufhat.

Ich muss sagen, ich bin ein Fan der beiden Openings von Etsuko Yakushimaru, sie sind ziemlich ausgefallen und passen zu der eig recht schwachen Stimme. Die Endings sind mir zu unübersichtlich, weil es einfach soviele sind, fast alle gesungen von Triple-H, den singenden Idols im Anime. Der BGM fällt genauso auf, wie seine Animation, einfach ein abgedrehtes Werk im Ganzen.

FAZIT
Mawaru Penguindrum ist nicht jedermanns Sache, weil man damit klar kommen muss, entweder gar nichts zu verstehen oder aktiv mitzurätseln, was da nun eigentlich passiert. Ich habe es genossen, dauernd hinters Licht geführt zu werden und war die meiste Zeit sowieso nur vom schönen Anblick des Stils der Serie berauscht. Ich hatte meinen Spaß und würd mich freuen, wenns mal mehr solche Serien gäben würd, die nicht nur aus hohlen Plots bestehen sondern etwas fordernd sind.


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animanga

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Monday Summary

2012/03/19 / JollyRose


Ja, Montag, nicht Sonntag, denn ich habs vergessen.
Oder war zu faul und hab alles auf heute geschoben. Wie auch immer.

Eine Woche ist wieder rum. War eine ganz schön anstrengende Woche, da manchmal das frühaufstehen echt an mir zerrt. Obwohls gegen Ende der Woche immer besser wird, da ich mich dran gewöhne. Und Samstag durfte ich schon um 5 Aufstehen, yay! …

Letzte Woche gelang es mir endlich, ein paar neue Hosen zu kaufen. Es ist so deprimierend, wie ich zugenommen habe, obwohl mans gar nicht sieht, aber die Hosen sich trotzdem weigern, zu passen … *seufzt* Dafür hab ich nun vier schicke neue und vorallem bunte Hosen (eine ist rosa, lol!), was ja gut für den Frühling passt, der sich ja nun langsam zeigt. Langsam wirds echt schön warm, das ist so toll! Ich steh drauf, wenns immer früher hell wird, so schlafe ich wenigstens nicht mehr zu lange und bin dann ganz verpennt. Früh aufstehen schaff ich einfach nur, wenns auch hell draußen ist. Bei so grauem Gammelwetter verbring ich am liebsten den Tag zuhause.

Letzte Woche kam dann übrigens endlich das heißersehnte Dynasty Warriors 7 an, an dem Tag waren wir auch ein wenig auf der Mariahilferstraße rumgurken, hauptsächlich weil Yumi sich (mal wieder) bei mir in der Arbeit beworben hat und es diesmal besser aussieht für sie. Dort haben wir auch einen netten Gameshop gefunden, wo wir uns gleich Dead Space geschnappt haben, über das wir uns demnächst rantrauen und ich auch vermutlich ausführlich über meine Erfahrungen mit diesem Horrorspiel bloggen werde. Nach einem kleinen Großeinkauf beim Lidl haben wir dann endlich angefangen, Dynasty Warriors zu zocken und der Ersteindruck war: Geile Scheiße. Macht echt Laune, aber das Review dazu ist ja bereits on, da fangirle ich genug rum.

 

Wenn wir schon beim Zocken sind, heute habe ich nach … 3? 4 Monaten? endlich Tales of the Abyss durchgespielt, ich bin richtig stolz. Und traurig, weils vorbei ist. Selten ein Spiel so sehr lieb gewonnen, die Charaktere, die Welt, die Story, ich werds vermissen. Ein Glück, dass es einen Anime dazu gibt, den ich gleich als nächstes auf meine Watchlist packen werde. Der soll ja Dinge zeigen, die im Spiel nicht ausführlich vorkamen, wie die Vergangenheiten der Charas, etc. Freu mich drauf! Schade, dass ich nicht an die DVDs rankomme, die gibts momentan nur für NTSC und das kann meine PS3 nicht abspielen. Hätt so gern den englischen Dub D: Der hat mich durchs Spiel begleitet und wär im Anime auch schön … buh … Naja, hab ja auch noch den Asch the Bloody Manga da, den zieh ich mir auch noch rein. Und nun warten wir noch auf Tales of Graces, das bereits von Play-Asia abgeschickt wurde. Bitte lande nicht im Zoll, bitteeee!

Heute habe ich mich übrigens echt abgequält. Wollte unbedingt ein Foto mit all unsere Nendoroids machen, das habt ihr ja vl schon gesehen, Herr Gott, die Dinger wieder in die Vitrine zu packen war HORROR. Dumme Nendos mit ihren dummen Bases die vorn und hinten nicht zusammenhalten wollen. Grrr. Und der Ritsu Nendoroid hat meinen Zorn erstrecht geweckt, da er wohl mit seiner Petit Ausgabe einen Pakt des Umfallens geschlossen hat. War nicht sehr begeistert! Deswegen kleben sie nun mit Uhu Pattafix am Vitrinenboden, hah ‘D

Ab heute nehme ich übrigens Commissions, also Auftragsarbeiten an. Ein Infopost wird gleich noch folgen, damit auch meine Leser auf POODLELICIOUS (gibts da welche … ?) vielleicht auch was requesten wollen. Und dafür biete ich euch sogar einen pudeligen Sonderpreis an, im Gegensatz zu deviantART, wo ihr den vollen Preis zahlt. Dafür gilt das hier nur für deutschsprachige Leser. Versteht auch sonst keiner meinen Blog, schätz ich.

Mann, ich möchte langsam echt meine Animanga Sektion füllen, aber Yumi ist eher die Animeguckerin von uns beiden. Ich sollte sie echt dazu bringen, auch zu bloggen, das wäre doch toll, wenn Poodle unser gemeinsames Ding wird. Sie hat sowieso mehr über manche Dinge zu erzählen! Aber ich werde bald mal echt ein paar kleine Reviews vorbereiten, damit da auch mal was drin steht.

So, das wars für heute! Bis nächsten Sonntag. Tüdelü~!


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Review: Tales of the Abyss

/ JollyRose


Einfach der Hammer.

Ich bin ja ehrlich gesagt nicht der größte Rollenspiel-Fan auf Erden, das ist eine Tatsache, aber die Tales of Spiele fangen an, mich richtig zu faszinieren. Und vorne an Tales of the Abyss, welches ich nun endlich durch habe und verkünden darf: Es ist wohl mein Top Game, da ich bezweifle, dass mich nochmal ein Spiel so fesseln und rühren kann.

Die Tales of Reihe mausert sich langsam immer mehr und ich muss ehrlich sagen, nachdem Final Fantasy meine Abneigung zu RPGs ziemlich geschürt hat, da ich es schlicht und einfach nicht mein Geschmack ist und ich den Hype deshalb nicht nachvollziehen kann, hat Tales of sie wieder geweckt. Und der Wunsch, alle anderen Spiele dieser Serie durchzuspielen, ist dank Tales of the Abyss noch größer geworden!


Die Geschichte beginnt als der adelige Junge Luke fon Fabre, seit seiner Entführung vor sieben Jahren zu Hause eingesperrt, dank dem Treffen mit der mysteriösen Tear zusammen mit ihr weit weg von Zuhause katapultiert wird. Und schon ist er mittendrin in einer Kette von Ereignissen, ein Abenteuer, bei dem er letztendlich nicht nur die Welt retten, sondern vorallem zu sich selbst finden und seinen Sinn im Leben begreifen muss, da er letztendlich nicht derjenige ist, für den er sich hält …

Die Story spielt in der Welt von Auldrant, eine Welt deren Energiequelle “Fonons” sind und man schnell merkt, dass Töne, Klänge und Musik eine große Rolle in dem Spiel und seinem Setting spielen. Was ja bereits sehr interessant ist und diese Welt sehr komplex macht, dass man meinen könnte, irgendwo da draußen existiert sie wirklich. Aber wohl eher ist es das Thema der Selbstfindung, dem Sinn von des Leben, der oft hinterfragt wird. Was bedeutet es, zu leben? Was bin ich wert? Kann man sowas überhaupt bestimmen? Solchen Fragen läuft man oft über den Weg und begleiten einen lange auf diesem einzigarten Abenteuer, das voller Wendungen und unerwarteten Überraschungen ist.

Es ist einfach nicht diese typische 0815 RPG Story, Held trifft auf hübsches Mädchen, sie verlieben sich eventuell, gestehen es sich aber sowieso erst zum Schluss, ziehen dann ins Abenteuer, meist wegen einer kleinen Sache, welche dann ziemlich ausartet, lernen dabei neue Leute kennen, kämpfen gegen den Endgegner, Happy End. Nein, diesem Prinzip folgt Tales of the Abyss nicht. Denn hier ist der Hauptcharakter kein strahlender Held, sondern ein arroganter Bengel, “nur” eine Kopie des echten Luke, der sich nach und nach bessert und zum Schluss stolz sagen kann “Ich bin ich.” Und das ist ja noch nicht alles, so lernt man genug über die anderen Charaktere und ihre Beweggründe, man liebt sie am Ende richtig. Ich kann mir auch kaum vorstellen, wie man irgendjemanden aus der Party nicht mögen kann!

Während man von einer Stadt über Dungeons zur anderen durch die Tales of typische Weltkarte wandert, wird man oft in Kämpfe verwickelt, klar, ist ja ein Rollenspiel. Das Echtzeit-Kampfsystem ist eine der Sachen, mit denen bei mir gepunktet wird, denn ich hasse rundenbasierte Kämpfe. Die dauern zu langen und sind öde. Stattdessen darf ich hier nach Lust und Laune draufprügeln, während meine Kampfkameraden sehr klug mitagieren, selbstständig heilen und Items einsetzen. Auch sehr schön, dass Tales of im Grunde immer die selben Attacken in den Spielen weiterverwendet, gibt auch irgendwie immer Sonic Thrust, Demon Fang und co, oder?

Graphisch darf man sich nicht viel erwarten, das Spiel erschien erstmals für die PS2, gespielt habe ich die 3DS Version. Neben den 3D Effekt, der dem Spiel neue Tiefe verleiht, sind die Sprites eigentlich sehr schön gemacht, das ganze ist natürlich im typischen Animestil. Zwischendurch beim Reisen gibt es Skits, die in keinem Tales of Spielen fehlen dürfen. Die Charaktere reden miteinander über dies und das, egal obs zum momentanenen Geschehen passt oder sie sich einfach über die Kochkünste des anderen lustig machen, diese Unterhaltungen tragen viel zur Spieltiefe bei. Schade, dass sie nicht synchronisiert sind, wie man es von Tales of Vesperia kennt. Zwischendurch gibts in wichtigen Momenten richtige Anime Szenen, die sehr schön anzusehen sind und ich mich immer gefreut habe, wenn ich mit einer belohnt werden.

Apropos Synchro. Die Englische Version ist spitze. Klar bin ich eher der Typ Japanisches Original > Englischer Dub, aber hey, Yuri Lowenthal als Luke passt wie die Faust aufs Auge, auch die anderen Sprecher leisten grandiose Arbeit. Das tun die aber generell bei Tales of Spielen, aber hier ganz besonders. Gut, ich bin nun sowieso ein Fan von Herrn Lowenthal, dass ich jedes Mal happy bin, wenn ich ihn woanders raushöre.

Der Soundtrack ist Wahnsinn, aber wen wunderts, wenn Bump of Chicken Frontmann Motoo Fujiwara so sehr mitwirkt. Nicht nur ist das wunderbare Opening “Karma” von ihm und seiner Band, nein, auch viele der BGMs und die wichtige Grand Fonic Hymn ist auch von ihm. Sogar ein eigenes Solo Album nur für Tales of the Abyss hat er herausgebracht! Bemerkenswert und einzigartig.

FAZIT
Tales of the Abyss ist mein absolutes Lieblingsrollenspiel, das kann ich nun stolz sagen und ich glaube kaum, dass irgendein anderes Spiel das noch toppen kann. Die Story ist einzigartig und so tief, jeder einzelne Charakter ist unmöglich wegdenkbar. Luke habe ich sowieso schnell in mein Herz geschlossen, auch wenn mich seine Art anfangs sehr genervt hat, so war seine Veränderung wirklich etwas, was man in anderen Spielen vermisst. Alle Charaktere entwickeln sich weiter, nicht nur Luke. Sie überwinden Ängste, Existenzzweifel und ihre Vergangenheit und das auf realistische Art und Weise. Und am Ende war ich traurig, den letzten Kampf beschreiten zu und die Sache beenden zu müssen. Der Epilog hat mir dann noch den Rest gegeben und ich habe selten so geheult, wohl, weil es nun vorbei ist, aber das Ende auch nicht das Happy End ist, dass man sich natürlich wünscht. Trotzdem, das Spiel ist und bleibt ein grandioses Abenteuer und ein sehr erwachsenes Spiel, wie ich finde, das ich wirklich jedem ans Herz lege, der auf tiefe Story und einzigartige Charaktere steht und auch die Schnauze voll hat von 0815-RPGs hat. Und das Review ist nun eigentlich sehr kurz, auch wenn ich noch ein paar tausend schwärmerische Wörter darüber verlieren könnte ‘D


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