POODLELICIOUS – animanga

First Impression: tsuritama, Accel World und Sakamichi no Apollon

2012/04/22 / JollyRose

Aaaniiimeee Zeeeeit!
Die neue Season ist ja schon angelaufen und diesmal bin ich wieder aktiv am Gucken. Drei neue Serien verfolge ich nun und meine ersten Eindrücke teile ich gerne mit euch.

TSURITAMA
Yuki ist ziemlich unsozial und nicht sehr kommunikativ, Freunde finden fällt ihm schwer, vorallem, da er ständig umzieht. Diesmal gehts nach Enoshima, einen Ort, den er schon bald als verrückt erklärt. Sein Treffen mit Haru, einem aufgedrehten Jungen der sich selbst Alien nennt, trägt wohl das meiste dazu bei. Dieser will fischen lernen und hängt sich samt Yuki an Natsukis Fersen, der im Ort bekannt als Angler-Ass ist. Und dann gibt es da noch diesen mysteriösen Inder Akira mit seiner Ente …
tsuritama ist eindeutig einer dieser “WTF-Anime“. Das Thema irritiert wohl am meisten: Ein Anime übers Fischen? Aber davon darf man sich nicht abschrecken lassen, denn dieser Anime ist bunt, frisch und durchgeknallt und beim Ansehen verspüre ich eine seltsame Fröhlichkeit, da ich fast im Dauergrinser da sitze. Mein Favorit diese Seasons, hoffentlich bleibt das auch so, denn ich hab echt Spaß beim Schauen :D

ACCEL WORLD
2046 – Ein virtuelles Netzwerk, zugängig für alle Menschen via Neurolinker, beeinflusst das Leben aller. Ständig geärgert und gemobbt zieht sich Haruyuki am liebsten in diese virtuelle Welt zurück und ist verblüffend gut in Spielen. Eines Tages kommt er in Kontakt mit dem beliebtesten Mädchen der Schule, Kuroyukihime, die ihm ein ungewöhnliches Programm schickt, das sogenannte Burst Link, welches ihm nicht nur die Fähigkeit gibt, die Welt zu “beschleunigen”, sondern sich auch als virtuelles Kampfspiel herrausstellt …
Anfangs skeptisch, aber doch positiv überrascht. Animes mit hübschen Mädchen enden heutzutage meist als Fanservice, von dem ich echt die Schnauze voll habe, aber in diesem Anime steckt eine sehr spannende Story, die sich noch actionreiche Kämpfe mit sich bringt. Auch wenn der Hauptcharakter ein kleiner Fetti ist, was durchaus abschrecken kann, kann die Serie bei mir punkten. Bitte, Accel World, enttäusch mich nicht, du hast noch dazu ein ein geiles Opening und Ending!

SAKAMICHI NO APOLLON
Kaoru Nishimi zieht mit seiner Familie nach Kyushu. Immer schon ein Musterschüler gewesen, will der Junge auf gar keinen Fall groß auffallen, zieht aber ausgerechnet die Aufmerksamkeit von Badboy Sentaro Kawabuchi auf sich. Aber in ihm findet er nicht nur einen Freund, sondern auch eine ganz neue Begeisterung: Jazz.
Das ist mal eine wirklich interessante Serie, da es sich um einen Jazz-Anime handelt. Heutzutage rümpfen viele die Nase bei Musik, die kein Pop, Rock oder Techno ist, aber Jazz ist wirklich eine Musikart voller Gefühl und genau das will einem der Anime vermitteln. Es ist schön, zu sehen, wieviel Spaß so eine Session macht und ich als unmusikalischer Mensch bin dann fast schon neidisch, dass ich nicht soviel Rhythmus im Blut habe. Eine Serie, die ich direkt hinter tsuritama um den Kampf zum Season-Favorit stelle!


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animanga

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Review: Fate/Zero Part I

2012/04/21 / JollyRose


Als komplett unwissende habe ich mich in das Abenteuer Fate/Zero gestürzt, da ich mir Fate/stay night nie genauer angesehen hab. Da es ein Prequel ist, sind auch zum Glück kaum Vorkenntnisse benötigt, um zu verstehen, was abgeht, da ohnehin alles sorgfältig und gut erklärt wird. Die Serie ist in zwei Teile geteilt, wobei die erste Hälfte von Oktober bis Dezember 2011 lief und die zweite nun im April angelaufen ist. Das Review kommt also spät, aber doch, zum ersten Teil.

Fate/Zero ist das Prequel zu Fate/stay night und zeigt die Ereignisse des 4th Holy Grail War 10 Jahre zuvor. In diesem beschwören sieben Magier sieben (teils sehr bekannte) Helden der Menschengeschichte und schicken sie in den Kampf um den heiligen Gral, ein Artefakt, dass angeblich jeden Wunsch erfüllen des Siegers erfüllen kann.

Die Story verspricht viel Action und die kommt tatsächlich nicht zu kurz. Aber noch interessanter ist das Einbinden der geschichtlichen Helden, die einem eig fast alle bekannt sein sollten (bis auf mir, da ich in Geschichte ne Niete war, aber hey, ein paar kenn ich ja doch!). Das man hier natürlich nichts 100% ernst nehmen darf, ist klar, dennoch ist es interessant diese Interpretationen der Figuren zu erleben und sie in epischen Kämpfen zu sehen. Das ganze ist natürlich keine hohle Prügelaction, sondern bedarf viel Strategie und die bringt noch mehr Spannung in die Serie, ebenso dass Feinde nicht gleich Feinde sind, sondern Respekt den anderen Helden gegenüber meist sehr ehrenhafte Kämpfe bringt, etwas, was mich wirklich fasziniert, wenn mehr als nur stumpfes Gekämpfe dahintersteckt, sondern auch Ziele und Beweggründe verarbeitet werden.

Lieblingscharaktere hab ich schnell in dem Lulatsch Waver und seinem Heldenkämpfer Rider alias Alexander der Große, der tatsächlich groß ist, gefunden. Ich finde, diese Zweiergespann lockert einfach die Serie total auf, wäre sie ohne die beiden einen Tick düsterer und ernster.

Musikalisches wird man hier verwöhnt, auch wenn das Intro von LiSA viel zu poppig für so eine Serie ist, haut einen das ohrwurmartige Ending MEMORIA von Aoi Eir total um, hätte man echt switchen können. Und während der Folgen darf man sich dann den Klängen von Yuki Kajiuras musikalischen Künsten hingeben, eine perfekte Wahl, da wirklich jede Szene, jede Action super gut untermalt wird.

Und zu Letzt muss ich noch atemberaubende Animationsqualität erwähnen, bei der man sogar Makel übersieht, weil sich hier echt Mühe gegeben worden ist. Die Trennung in zwei Hälften dient auch dem Zweck der besseren Animation – sichtlich eine gute Sache!

FAZIT
Fate/Zero ist eigentlich die perfekte Serie für Einsteiger ins Fate Universum, so wie ich einer bin. Wer auf Serien mit historisch lockerem Bezug, ernsten und auch teils erschreckenden Themen sowieso guten Kämpfen steht, darf hier gerne mal reingucken und wird es bestimmt nicht bereuen! Und ich bin nun mal gespannt, was Teil 2 noch so bringt, enttäuschen wird es mich sicher nicht!


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animanga

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Review: Mawaru Penguindrum

/ JollyRose

Zeit für ein paar Anime Reviews.
Denn dieser Teil von Poodlelicious ist noch gar nicht abgedeckt! Gut, vor dem Umstieg auf WP gab es soviel Animezeug, sollte mal wieder mehr kommentieren, was ich gucke/lese … Und das tu ich nun auch.


Es sieht aus wie Magical Girl, aber was man da bekommt, ist wirklich durchgeknallt, krank und doch sehr tiefsinnig, wenn man es mal schafft, all die Metaphern und Symbole zu verstehen. Hat ewig gebraucht, bis ich die Serie durchgeguckt habe, da ich mittendrin erstmal für ein halbes Jahr aufgehört habe, aber sie hat mich doch so beeindruckt, dass ich sie zuende schauen wollte und trotz Flash bei jeder Episode bin ich froh, alles gesehen zu haben.

Mawaru Penguindrum dreht sich um die Brüder Shouma und Kanba und deren kranke Schwester Himari. Bei einem Ausflug ins Aquarium bricht Himari zusammen und ringt mit dem Tod. Ihr Leben wird auf seltsame Weise von einer Pinguin-Mütze gerettet, welche ihr eine zweite Persönlichkeit audrückt, die den Brüdern erscheint und ihnen die Aufgabe ihres Lebens stellt: Findet das Penguindrum oder Himari wird sterben.

Bereits nach der ersten Folge saß ich mit offenem Mund da und dachte mit nur “… Was … ist … das … ?!” Keineswegs im negativen Sinne, ich fand es einfach nur beeindrucken. Mawaru Penguindrum ist bunt, voller versteckter Symbole und wenn man denkt, man hat die Handlung gerafft, passiert irgendetwas, dass deine Theorien über den Haufen wirft. Erst zum Schluss fügt sich alles zusammen und … man rafft im Grunde immer noch nicht ganz, was da jetzt eigentlich genau abgegangen ist.

Eine Thematik, die sich wie ein roter Faden durch die Handlung zieht, ist der Kampf mit dem Schicksal. Was ist Schicksal? Ist es vorbestimmt? Kann man dagegen ankommen? Oder ist man ihm vollkommen hilflos ausgeliefert? Das sind die Fragen, mit denen die Charaktere ständig konfrontiert werden. Ein schönes und sehr tiefes Thema mit Fragen, die man sich eigentlich auch selbst stellen könnte. Trotz der tiefgründigen Aspekte bleibt genug Platz für bunte Comedy, die garantiert für eine Menge Lacher sorgt, da im Grunde alle Charaktere einen herrlich großen Knall haben.

Das Charakterdesign spricht mich aufjedenfall sehr an, ich mag diese farbenfrohen Designs und den Zeichenstil. Die Animation ist top und ziemlich einzigartig, hab ich etwas vergleichbares noch nie vorher gesehen. Und man denkt am ersten Blick echt, das wirkt wie Magical Girl, kriegt aber schnell mit, dass es damit nicht viel zu tun hat, außer einer echt coolen “Verwandlung” wenn Himari mal wieder plötzlich den Pinguinhut aufhat.

Ich muss sagen, ich bin ein Fan der beiden Openings von Etsuko Yakushimaru, sie sind ziemlich ausgefallen und passen zu der eig recht schwachen Stimme. Die Endings sind mir zu unübersichtlich, weil es einfach soviele sind, fast alle gesungen von Triple-H, den singenden Idols im Anime. Der BGM fällt genauso auf, wie seine Animation, einfach ein abgedrehtes Werk im Ganzen.

FAZIT
Mawaru Penguindrum ist nicht jedermanns Sache, weil man damit klar kommen muss, entweder gar nichts zu verstehen oder aktiv mitzurätseln, was da nun eigentlich passiert. Ich habe es genossen, dauernd hinters Licht geführt zu werden und war die meiste Zeit sowieso nur vom schönen Anblick des Stils der Serie berauscht. Ich hatte meinen Spaß und würd mich freuen, wenns mal mehr solche Serien gäben würd, die nicht nur aus hohlen Plots bestehen sondern etwas fordernd sind.


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animanga

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